Koordinierungsgruppe des internationalen Hafenarbeiter Erfahrungsaustausch

Rotterdam/Hamburg, April 2026
Der 1. Mai ist weltweiter Kampftag der Arbeiterklasse. Seeleute werden immer mehr zur Zielscheibe der weltweiten Kriege. Hafen- und Werftarbeiter werden zunehmend erpresst mit Verladung von Kriegsmaterial und Produktion von Kriegsschiffen teil der Kriegsindustrie zu werden. Nicht wenige stehen aber auch an vorderster Front im Kampf für Arbeitsplätze, Arbeiterrechte, ein würdiges Leben und eine Zukunft auch für die Jugend!
Der 1. Mai ist der Tag, an dem wir Arbeiterinnen und Arbeiter darum kämpfen den Gedanken der internationalen Arbeitereinheit lebendig werden zu lassen. Darum gehen wir gemeinsam weltweit mit den unterschiedlichen Belegschaften und Branchen auf die Straße. Der 1. Mai ist ein Tag, den Blick in die Zukunft zu werfen. Eine Zukunft frei von kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung.
Der weltweite Kriegskurs läßt die Profite der Rüstungsindustrie explodieren. Zahlen sollen wir, die Arbeiterinnen und Arbeiter, die Massen für Kriegs- und Krisenlasten. Demokratische Rechte werden zunehmen infrage gestellt. Der Faschismus der USA allen voran, aber auch anderer faschistischer Länder wirkt als Brandbeschleuniger für die akut faschistische Gefahr weltweit und der Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Verstärken wir gerade jetzt den Kampf für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und für unser Streikrecht und verbinden es mit dem Kampf um die Bewahrung und Ausbau demokratischer Rechte und Freiheiten
„Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg!“
Die Hafenarbeiter und Seeleute sind herausgefordert Kämpfe gegen die Rüstungsexporte, die weltweiten Kriege und die weltweite gewachsene Gefahr des Faschismus zu führen.
Erste mutige Schritte haben die Hafenarbeiter und Seeleute in den Häfen in Griechenland, Italien, Türkei und Griechenland. Der gemeinsame Internationale Hafenaktionstag gegen Krieg am 06.02. war ein wichtiger erster Schritt, diese Kämpfe zu koordinieren. Das müssen wir ausbauen. Diese internationalen Aktionstage gilt es auszubauen! Kein Kampf darf mehr alleine stehen. Leisten wir mit der Arbeit des Internationalen Hafenarbeitererfahrungsaustausch einen Beitrag für die Länderübergreifende Koordinierung und Kooperation der Kämpfe. Wir laden alle kämpferischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an dieser Aufgabe mit zu arbeiten. Lassen wir keinen Platz für nationale Spaltung – Hoch die internationale Solidarität!
Wir kämpfen und fordern:
– Schluss mit den imperialistischen Kriegspläne/Konflikte und Abzug aller Hafen und Seeleute aus den Kriegsgebieten
– Wir sagen nein zur Kriegswirtschaft und Verwandlung der Häfen zu militärischen Drehkreuzen.
– Verteidigen wir unsere erkämpfen Rechte und bauen sie weiter aus!
– Solidarität mit dem palästinensischen Volk und allen Völkern die unter diesen imperialistischen Kriegen leiden!
Am 1.Mai heraus auf die Straße!
Dockers United Will Never Be Defeated
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Der internationale Hafenarbeiter Erfahrungsaustausch – IHAE – arbeitet seit 2008. Wir informieren und organisieren die Solidarität mit Streiks und Protesten der Hafenarbeiter überall auf der Welt. Wir stärken unsere Gewerkschaften für den Kampf, bringen unsere Erfahrungen ein und arbeiten respektvoll und auf Augenhöhe zusammen. Wir organisierten Besuche bei Hafenarbeitern in Europa. Unser Ziel ist einen Beitrag für die Koordinierung der Kämpfe der Hafenarbeiter, Seeleute und Werftarbeiter zu leisten. Wir haben eine gemeinsame Koordinierungsgruppe mit Vertretern aus den Niederlande (Rotterdam), Italien und Deutschland (Hamburg), die nach demokratische Regeln arbeitet. Neue Themen wie der Kampf für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, der Kampf gegen Militarisierung, Atomtransporte und räuberische, imperialistische Kriege haben wir in unsere Agenda aufgenommen. Nehmt Kontakt auf! Berichtet zum 1.Mai, euren Kämpfen und Sorgen!
Koordinierungsgruppe des internationalen Hafenarbeiter Erfahrungsaustauschs
Hier der Aufruf zum herunterladen und verteilen:

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